Die Wetterprognosen für unsere diesjährige Ausfahrt, mit einem 50iger Bus, ins Berner Mittelland am Do. 28.08. waren alles andere als gut. Bei der Abfahrt in Weil am Rhein regnete es schon. Vor Bern hatten wir Starkregen. Als wir aber am ersten Ausstiegspunkt in Köniz-Schliern ankamen, nieselte es nur noch. 13 Teilnehmer nahmen die längere Wanderung in Angriff. Der Regen hörte kurz nach dem Abmarsch ganz auf und wir wanderten ohne störenden Regen unserem Ziel entgegen. Die längere Wanderung ab Schliern war wegen den Wetterprognosen auf 12 Km verkürzt worden. Nach dem ersten Anstieg konnte am Aussichtspunkt Ulmizberg die wetterbedingte, herbstliche Aussicht genossen werden. Nach einer kleinen Rast ging auf einem schmalen Waldweg weiter Richtung Oberulmiz. Nach einer Passage auf der Straße ging es wieder auf Wiesen- und Waldwegen weiter. An einem schönen Rastplatz im Wald, Bänke waren nicht ganz so nass, wurde die Rucksackverpflegung verzehrt. Gestärkt ging es nun Richtung Bütschelegg das nun auch auf den Wegweisern angezeigt wurde. Aus der Ferne konnten wir das Space Eye, ein Observatorium mit dem größten Teleskop der Schweiz sehen. Wir kamen an wunderschönen Bauernhäusern vorbei, die bereits oder derzeit renoviert werden, aber der ursprüngliche Baustil bleibt erhalten. Ein Holzschnitzer, der herrliche Tierfiguren vor dem Haus stehen hatte, und der zufällig vorbei kam, gab bereitwillig Auskunft über seine Arbeit. Kurze Zeit später kamen wir in der Promillegasse an einem Anhänger eines Lohnbrenners vorbei. Er fährt mit diesem Anhänger über Land und stellt destillierte Produkte her. Nach wie weitern Anstiegen kamen wir nach 3 ½ Std. Wanderzeit auf dem Bütschelegg an, wo uns die restlichen Teilnehmer, schon gestärkt, erwarteten.
Die Gruppe 2 war mit dem Bus bis Zimmerwald gefahren. Von hier wanderten sie mit Hans Scheurer und Gerda Blaess zum Bütschelegg. Diese große Gruppe ca. 25 Wanderer hatte auch überwiegend trockenes Wetter. Ein kleiner Schauer hat die Wanderer erwischt, aber das war nicht weiter tragisch. Auf schönen Wald- und Wiesenwegen ging es gemütlich Richtung Bütschelegg. Die Wanderung war 7 Km lang und außer der fehlenden Fernsicht, gab es nichts zu beanstanden.
Die Gruppe 3 fuhr bis zum Bütschelegg. Dort hatte Rosemarie Lange die Führung des Spaziergangs übernommen, der auch trocken absolviert werden konnte.
Fazit: Die Wetterprognosen könne hilfreich sein, aber wie in unserem Fall, waren sie Gott sei Dank nichtzutreffend, so dass wir einen schönen Tag in der Schweiz erleben durften. Einziges Manko, ich hatte vergessen ein Gruppenbild zu machen.


